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Penguin 2.0

Im Februar 2011 rollte Google das Panda Update für seinen Algorithmus aus. Das war für viele Webmaster, Seitenbetreiber und SEO-Agenturen bereits ein kleiner Tsunami, der durch die Suchergebnispositionen schwappte. Doch es sollte noch heftiger kommen. Penguin war eine klare Ansage gegen exzessive Spammer, doch auch solche Seiten, die nach den Richtlinien von Google optimiert wurden, traf es. Gerade im April 2013 wurde dann das 25. Panda-Update ausgerollt, allerdings schlug es nicht mehr die großen Wellen. Seit Tagen diskutiert die SEO-Gemeinde allerdings über ein gänzlich neues Update – Penguin 2.0. Matt Cuts, den viele schon vor seiner Zeit bei Google kannten, gab bekannt, dass dieses Penguin 2.0 Algorithmus-Update drastischer sein sollte als alles bisher da gewesenes. Sogar Tipps zum Vermeiden von Abstürzen in den SERPS veröffentlichte Google.

Penguin 2.0 am 22. Mai ausgerollt

Während Panda vornehmlich On-Page-Optimierung betrifft, richtet sich Penguin mehr Richtung Off-Page-SEO, also Backlinks, Anchor-Texte, Drittseiten-Check nach Qualität und vieles mehr. Genau hier setzt auch Penguin 2.0 an. Laut Matt Cutts sollte das neue Release für den Suchmaschinen-Algorithmus vor allem Black-Hat-SEOs abstrafen und Websites im Ranking nach minderwertigen Backlinks abstrafen. Am 22. Mai wurde Penguin 2.0 dann tatsächlich ausgerollt, selbst in anderen Sprachen wurde es bereits implementiert. Bisher sind die Auswirkungen kaum spürbar, durch die SEO-Gemeinde raunt ein wohliges Aufatmen. Doch erste Stimmen warnen bereits, denn auch alle anderen Updates wie Panda oder Penguin 1.0 erfolgten nicht in einem Zug. Wie bereits eingangs angemerkt, folgte eben erst im April das 25. Panda Update und bei Penguin ist es die vierte Anpassung.

Die große Ruhe vor dem Sturm?

Daher sollten alle Seitenbetreiber und Webmaster durchaus noch den von Google vorgeschlagenen Änderungen folgen, falls noch nicht geschehen. Es scheint darauf hinzudeuten, dass dieses erfolgte Update womöglich ein erstes, noch relativ harmloses Release gewesen sein könnte und massive Änderungen erst im Lauf der nächsten Wochen und Monate folgen. Dafür spricht auch, dass Matt Cuts schrieb, dass Penguin 2.0 in den nächsten Wochen kommen würde, doch Penguin 2.0 wurde bereits am 22. Mai eingespielt, also gerade einmal zehn Tage nach der Ankündigung. Auch die Kommentare in dem von Google dazu veröffentlichten Video gestatten diese Interpretation. Demnach sollten folgende Punkte nach wie vor große Beachtung finden:

- der Traffic auf zu verlinkenden Seiten muss gut sein (im englischsprachigen Internet sollten Backlinks auf Seiten mit einem höheren Alexa-Wert als 7.000.000 vermieden werden
- Backlinks ausschließlich auf themenrelavanten Websites
- Verlinkungen ausschließlich von Domains einer anderen Domain C-Klasse
- Keine Verlinkungen von Seiten mit Adult-Content
- Bad Neighboorhood-Backlinks vermeiden

Die Eigenschaften der Backlink-Domain sind wichtig

Aber auch die Attribute der Domain, von der aus verlinkt werden soll, müssen passen. Dazu gehört, dass Seiten mit einem niedrigen Google PageRank zu meiden sind, außerdem sollten diese Domains wenigstens ein halbes Jahr alt sein. Zudem dürfen nicht zu viele ausgehende Links auf der Backlink-Seite zu finden sein. Eine große Rolle spielt auch der Anchor-Text. Dieser darf keinesfalls überoptimiert sein. In diesem Zusammenhang dürfte in der Zukunft Co-Occurrence immer wichtiger werden. Darunter versteht man den Zusammenhang zwischen eigentlichem Anchor-Text und der umgebenden, nicht mit verlinkten Beschreibung zum Linktext.

Hilfe bei Schwierigkeiten beim Bereinigen und allgemeinen Optimieren

Sicher ist es nicht immer einfach, tatsächlich alle Backlinks zu entfernen, die den oben genannten Kriterien entsprechen bzw. bestimmte notwendige Voraussetzungen nicht erfüllen. Das hat Google schon vor lange vor Penguin 2.0 erkannt und bietet in den Webmastertools daher eine Option, solche Backlinks zu neutralisieren. Unter dem Menüpunkt “Disavow” können entsprechende Backlinks eingetragen werden. Das Qualifizieren bzw. Disqualifizieren eines Backlinks ist indes nicht für jeden Seitenbetreiber einfach. Wer hier Schwierigkeiten hat – was natürlich auch die gesamte Optimierung einer Domain betrifft – kann sich gerne an uns wenden.

Viel Erfolg wünscht Timo Rimpel (fullseo.de)

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